Normalerweise sind auf einer Baustelle von Hochbau Detert andere Dinge wichtig: Pläne, Termine, Material, Sicherheit, Teamwork und natürlich die Frage, ob am Ende alles so steht, wie es geplant wurde. Vor kurzem kam allerdings noch etwas dazu, das nicht jeden Tag auf dem Bau passiert: ein Videodreh des ZDF. Grund für den Besuch war nicht einfach nur ein spannendes Bauprojekt. Im Mittelpunkt stand ein Thema, das für das Handwerk immer wichtiger wird: Wie gelingt es, junge Menschen für handwerkliche Berufe zu begeistern? Eine mögliche Antwort darauf liefern das Freiwillige HandwerksjahrPLUS – und Greta Müller, die über genau dieses Projekt zu Hochbau Detert gekommen ist.
Greta bekommt über das Projekt nicht nur einen kurzen Blick hinter die Kulissen, sondern erlebt den Arbeitsalltag auf der Baustelle ganz praktisch mit. Sie sieht, wie aus Plänen Gebäude werden. Sie erlebt, wie viel Abstimmung, Präzision und Verantwortung im Hochbau stecken und sie merkt, dass Handwerk deutlich mehr ist als körperliche Arbeit. Gerade deshalb wurde auch das ZDF auf Greta und Hochbau Detert aufmerksam. Denn ihre Geschichte steht beispielhaft für das, was das Freiwillige HandwerksjahrPLUS erreichen soll: jungen Menschen eine echte Orientierung geben, Vorurteile abbauen und zeigen, welche beruflichen Chancen im Handwerk stecken.
„Mit dem Freiwilligen HandwerksjahrPLUS können junge Menschen herausfinden, ob das Handwerk wirklich zu ihnen passt. Für uns als Betrieb ist das eine großartige Möglichkeit, Talente früh kennenzulernen, sie zu begleiten und ihnen echte Perspektiven zu bieten. Greta ist dafür ein wunderbares Beispiel.“
Norma Bopp-Strecker, Geschäftsführerin Hochbau Detert
Nachwuchsgewinnung mal anders
Für Greta ist das Jahr bei Hochbau Detert kein Zwischenstopp ohne Richtung. Im Gegenteil: Nach dem Freiwilligen HandwerksjahrPLUS wird sie bei Hochbau Detert ein Duales Studium beginnen. Aus dem ersten praktischen Kennenlernen wird also eine konkrete berufliche Perspektive. Für Hochbau Detert ist das ein starkes Signal. Denn Nachwuchs im Bauhandwerk zu gewinnen, ist heute alles andere als selbstverständlich. Viele junge Menschen denken bei ihrer Berufswahl zuerst an Studium, Büro oder digitale Arbeitswelten. Dass auf dem Bau ebenfalls moderne Technik, anspruchsvolle Planung, Teamarbeit und Entwicklungsmöglichkeiten warten, ist vielen gar nicht bewusst.
Handwerk erleben
Das Freiwillige HandwerksjahrPLUS macht deshalb Berufe erlebbar, statt sie nur zu erklären. Wer mehrere Wochen oder Monate in einem Betrieb mitarbeitet, bekommt ein ehrliches Gefühl dafür, ob der Beruf passt. Gleichzeitig können Betriebe zeigen, was sie ausmacht: ihre Arbeitsweise, ihr Team, ihre Projekte und ihre Haltung gegenüber jungen Menschen. Bei Hochbau Detert bedeutet das: Greta ist nicht nur Zuschauerin. Sie ist Teil des Teams. Sie lernt Abläufe kennen, packt mit an und bekommt Schritt für Schritt ein Gefühl dafür, wie vielseitig die Arbeit im Hochbau ist. Gerade diese Mischung aus Praxis, Verantwortung und persönlicher Begleitung macht das Projekt so wertvoll. Dass sich nun auch das ZDF für diese Geschichte interessiert, zeigt: Das Thema hat Relevanz weit über die einzelne Baustelle hinaus. Es geht um die Zukunft des Handwerks. Um Fachkräfte. Um Ausbildung. Und um junge Menschen, die vielleicht noch gar nicht wissen, wie viele Möglichkeiten ihnen offenstehen.
„Ich wollte nicht nur hören, wie ein Beruf im Handwerk ist, sondern es selbst erleben. Auf der Baustelle sehe ich jeden Tag, was wir gemeinsam schaffen. Genau das hat mir gezeigt, dass ich hier meinen Weg weitergehen möchte.“
Greta Müller
Ehrliche Praxis statt schöner Schein
Für Hochbau Detert ist Gretas Weg deshalb mehr als eine schöne Einzelgeschichte. Er zeigt, wie Nachwuchsgewinnung heute funktionieren kann: nicht mit großen Versprechen, sondern mit echten Einblicken. Am Ende ist der Besuch des ZDF also auch ein Besuch bei einer Zukunftsgeschichte des Handwerks. Einer Geschichte, die mit einem Freiwilligen HandwerksjahrPLUS beginnt und bei Greta Müller in ein Duales Studium bei Hochbau Detert führt. Und wer weiß: Vielleicht sorgt genau dieser Beitrag dafür, dass noch mehr junge Menschen sagen: „Handwerk? Könnte genau mein Ding sein.“
Du möchtest mehr über das Freiwillige HandwerksjahrPlus oder berufliche Perspektiven bei Hochbau Detert erfahren? Wir freuen uns darauf, dich kennenzulernen!
FAQ: Freiwilliges HandwerksjahrPLUS
Was ist das Freiwillige HandwerksjahrPLUS?
Das Freiwillige HandwerksjahrPLUS ist ein freiwilliges Orientierungsjahr für junge Menschen, die verschiedene Handwerksberufe praktisch kennenlernen möchten. Es verbindet Praxiserfahrung in Betrieben mit Begleitung, Beratung und zusätzlichen Angeboten.
Wer kann teilnehmen?
Mitmachen können Jugendliche ab 15 Jahren, die ihre Schulpflicht erfüllt haben und Lust haben, das Handwerk auszuprobieren. Der Schulabschluss steht dabei nicht im Mittelpunkt. Wichtiger sind Interesse, Motivation und Neugier.
Wie lange dauert das Freiwillige HandwerksjahrPLUS?
In der Regel dauert das Programm zwölf Monate. Innerhalb dieser Zeit können mehrere Stationen in unterschiedlichen Handwerksbetrieben absolviert werden. So lernen die Teilnehmenden unterschiedliche Aufgaben, Betriebe und Berufsbilder kennen.
Welche Vorteile bietet das Freiwillige HandwerksjahrPLUS?
Teilnehmende sammeln praktische Erfahrung, lernen verschiedene Berufe kennen, entdecken eigene Stärken und verbessern ihre Chancen auf einen Ausbildungsplatz oder einen anderen beruflichen Einstieg im Handwerk.
Warum macht Hochbau Detert beim Freiwilligen HandwerksjahrPLUS mit?
Weil Hochbau Detert junge Menschen für das Handwerk begeistern und ihnen echte Einblicke in den Baualltag ermöglichen möchte. Das Programm hilft dabei, Talente zu fördern, Orientierung zu geben und gemeinsam Zukunft zu bauen.